Reichs-Fleischkarte für Miesbach Februar/März 1918

Wie im Zweiten, so gab es auch im Ersten Weltkrieg Lebensmittelkarten. Die britische Seeblockade sorgte für Hunger in Deutschland. Die ungenutzte Reichs-Fleischkarte des Kommunalverbands Miesbach im Königreich Bayern (Reststück) galt vom 18. Februar bis 17. März 1918, also für einen Monat. Die insgesamt 40 Einzelmarken galten für jeweils 1/10 Anteil und nicht für eine feste... Weiterlesen →

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Auschwitz: Sonderprämie über fünf Zigaretten

Im Zweiten Weltkrieg waren neben Lebensmitteln und Verbrauchsgütern auch Tabakwaren rationiert. Zigaretten wurden zur begehrten Ware und nach dem Krieg sogar zur Ersatzwährung. Im Konzentrationslager Auschwitz vergab der SS-Führungsstab neben den ab 1943 gebräuchlichen Prämienscheinen auch Sonderprämien für gute Leistungen über fünf Stück Zigaretten an Häftlinge. Die wenigsten Häftlinge bekamen aber solche Sonderprämien und wenn,... Weiterlesen →

Bezugschein der Stadt Kempten für Carbid 1918

Im Ersten Weltkrieg waren viele Lebensmittel und Verbrauchsgüter rationiert. Das hing mit der britischen Blockade-Politik zusammen, natürlich aber auch mit dem Kriegseinsatz selbst und der Ressourcenverwaltung kriegswichtiger Güter. Der Bezugschein des Kommunal-Verbands Kempten-Stadt berechtigte zum Bezug von einem halben Kilogramm Carbid im Oktober 1918. Anfang November 1918 brach in Deutschland die Revolution aus und am... Weiterlesen →

Heimatverpflegungszulage für Fronturlauber 1944/1945

Fronturlauber erhielten im Zweiten Weltkrieg eine sog. Heimatverpflegungszulage, da sie über keine Lebensmittelkarten in der Heimat verfügten und ihre Familien sonst die Fronturlauber aus den eigenen Rationierungen hätten versorgen müssen. Die 2. Ausgabe der Heimatverpflegungszulage wurde vom 11. Dezember 1944 bis zum Ende des Kriegs genutzt. Sie berechtigte in einzelnen Abschnitten zum Bezug von insgesamt... Weiterlesen →

Essenmarke der SS-Kantine Buchenwald 1944

Essenmarke der SS-Kantine des Konzentrationslagers Buchenwald (KL Bu) mit Stempel der Waffen-SS / Verwaltung / SS-Flak-Ers.-Abt.. Die Flak-Ersatz-Abteilung der Waffen-SS gehörte nicht zur Stammbesatzung des Lagers, sondern war zur Verteidigung des Lagers bei alliierten Luftangriffen vorgesehen. So starben etwa der ehemalige SPD-Vorsitzende Rudolf Breitscheid und die Tochter des italienischen Königs Mafalda von Savoyen, beide waren... Weiterlesen →

Stuttgarter Mehlkarte von 1915

Während des Ersten Weltkriegs führte die britische Handels-Blockade (siehe auch Seeblockaden) zu ernsthaften Versorgungsproblemen und Hungersnöten im Deutschen Reich, u.a. mit dem sog. "Steckrübenwinter" 1916/1917, denen 800.000 bis 900.000 Hungertode, vor allem Kinder, zum Opfer fielen. Schon bald nach Kriegsausbruch mussten deshalb Lebensmittel und Verbrauchsgüter rationiert werden. Abgebildet sind Vorder- und Rückseite einer Mehl-Karte des... Weiterlesen →

Zigaretten-Karte aus dem Ghetto Litzmannstadt 1942

Teilweise benutzte (eingelöste Abschnitte) Zigaretten-Karte der Karten-Abteilung der jüdischen Selbstverwaltung aus dem Ghetto Litzmannstadt (Lodsch), ausgestellt auf Jeen Hoehberg am 12. Mai 1942. Ganz unten der Name des "Ältesten der Juden" Chaim Rumkowski. Zigaretten-Karten aus jüdischen Ghettos waren anders als Karten und Bezugscheine für Verpflegung, Gemüse, Seife usw. lange überhaupt nicht bekannt. In meinem Buch "Kennzeichen... Weiterlesen →

Stuttgarter Mehl- und Brotkarte 1915

Blanko-Tagesausweis der Stadtgemeinde Stuttgart für die Entnahme von Brot und Mehl aus dem Jahr 1915. Wie später im Zweiten, so waren auch schon im Ersten Weltkrieg viele Lebensmittel und Verbrauchsgüter rationiert. Auch nach den Kriegen wurden noch über Jahre Lebensmittelkarten genutzt.

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