Lichtwirkung französischen Trommelfeuers im September 1915

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Feldpostkarte (abgeschickt am 11. Dezember 1916) mit einem Gemälde von Hans W. Schmidt aus dem Jahr 1915 mit Genehmigung der „Illustrierten Zeitung“ Leipzig. Dargestellt ist die Lichtwirkung des 70-stündigen Artillerie-Trommelfeuers und der Leuchtgranaten in Vorbereitung der großen alliierten Offensive Ende September 1915. Auf alliierter Seite standen französische, englische und belgische Truppen in einer Gesamtstärke von 2,9 Millionen Mann zur Verfügung. Die deutsche Oberste Heeresleitung (OHL) verfügte an der Westfront über 100 Divisionen mit 1,9 Millionen Mann. Nach tagelanger Artillerie-Vorbereitung stürmten in der Champagne 27 französische Divisionen gegen nur sieben deutsche Divisionen an. Nach dem Durchbruch sollten sieben zusätzlich bereitstehende Kavallerie-Divisionen der Franzosen bis an die deutsche Grenze vorstoßen. Der alliierte Angriff konnte zwar die zerstörte erste deutsche Verteidigungsstellung überrennen und 3,5 km tief vordringen, der Angriff kam jedoch vor der zweiten deutschen Stellung, die vom Trommelfeuer weitgehend verschont blieb, zum Stehen und die alliierte Offensive war gescheitert.

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